Hochleistungs-Induktionsofen bei South32 in Rekordzeit installiert

Die komplette Anlage wurde in nur 19 Tagen erfolgreich fertiggestellt.

Mit der Installation einer hochmodernen FS40-Induktionsofen-Anlage hat ABP Induction am südafrikanischen Standort des Kunden South32 ein eindrucksvolles Beispiel effizienter Projektabwicklung geliefert. Dank digitaler DICU3-Technologie, USV-Notkippung und Digitalisierungsfunktionalitäten stärkt die Anlage sowohl Sicherheit als auch Prozessoptimierung – ein weiterer Schritt in der nachhaltigen Transformation der metallverarbeitenden Industrie. Hier sieht sich ABP Induction gemäß seines Claims „Your Partner on the Way to Zero Emission” in der Pflicht.

Das Projekt wurde beim global tätigen Bergbau- und Metallunternehmen South32 Hillside unter der Leitung von Thinus Mostert, Nikki Wilson, Irfan Yenigelen, Ahmed Rizk und Vitali Herdt umgesetzt. Bemerkenswert ist die extrem kurze Installationszeit: Die komplette Anlage wurde in nur 19 Tagen erfolgreich fertiggestellt. Zu diesem Erfolg trugen auch mehrere Partnerunternehmen bei, darunter MTM Elektries, Sovereign Engineering, SKM Engineering, Philco Systems und Yandisa.

Byron McCall, General Manager von ABP South Africa, brachte seine große Wertschätzung für die herausragende Arbeit des ABP-Teams und der Subunternehmer zum Ausdruck. Zugleich würdigte er das Projektmanagement-Team von South32 Hillside als eines der besten, mit dem er je zusammengearbeitet habe.

South32 ist ein diversifiziertes Bergbau- und Metallunternehmen, das Wertschöpfung durch die Produktion von Rohstoffen generiert, die in vielen Bereichen des modernen Lebens unverzichtbar sind. Die Geschäftstätigkeiten, Entwicklungsoptionen und Explorationsprogramme des Unternehmens umfassen ein breites Spektrum an Rohstoffen und Regionen. Dieser strategische Ansatz passt hervorragend zu ABP Inductions Philosophie, Industriepartner auf ihrem Weg zu fortschrittlichen, nachhaltigen und digitalisierten Prozessen zu unterstützen.

Am südafrikanischen Standort installierte ABP Induction ein FS40-Ofensystem, das die digitale DICU3-Einheit zur Steuerung von Gleichrichter und Umrichter nutzt und über eine S7-1500-SPS sowie ein 22-Zoll-HMI für den Ofenbetrieb verfügt. Die „Digital Inverter Control Unit“ bildet das technologische Herzstück der thyristorbasierten Schmelzanlagen von ABP. Im Vergleich zur Vorgängerversion DICU2 stellt die DICU3 einen deutlichen Technologiesprung dar – ermöglicht durch eine neue Prozessorplattform und erweiterte Remote-Service-Funktionalitäten. Als vollständig M2M-fähiges System erlaubt die DICU3 eine Ferndiagnose und ist damit ein wichtiger Schritt in Richtung Industrie-4.0-Bereitschaft.

Darüber hinaus bietet die DICU3 eine außergewöhnlich hohe Betriebssicherheit. Schnellere und präzisere Regelungen reduzieren Stillstandzeiten, gleichen konstruktionsbedingte Unterschiede bei Ersatztransformatoren elektronisch aus und stabilisieren kritische Umrichtersituationen, um Halbleiter optimal zu schützen.

Das bei South32 installierte System verfügt zudem über ein USV-basiertes Notkipp-System, das herkömmliche stickstoffbetriebene Lösungen deutlich übertrifft. Die USV hält SPS und DICU3 selbst bei Stromausfällen betriebsbereit und verschafft den Bedienern dadurch mehr Kontrolle in Notfallsituationen.

Das gesamte Technologiepaket erhöht die Betriebssicherheit und bietet gleichzeitig Funktionen, die Kunden optimal auf zukunftsfähige Produktionsprozesse vorbereiten – insbesondere in Verbindung mit der TWIN-POWER®-Technologie von ABP. Diese ermöglicht parallele Ofenprozesse: das Schmelzen im einen Ofen und gleichzeitig das Sintern oder Warmhalten im anderen. Die Vorteile liegen in einer höheren Auslastung des Umrichters, geringeren Wartungs- und Investitionskosten sowie einer verbesserten Umweltbilanz. Grundlage dafür ist der ABP-Schmelzprozessor PRODAPT®, der den Energiebedarf anhand des Ofeninhalts berechnet und ein optimales Energiemanagement für Schmelz- und Warmhaltebetrieb sicherstellt.

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